Jul
24
2008
0

Google launched Knol (= Knowledge)

Schon seit geraumer Zeit ist Google damit beschäftigt, erfolgreiche (Geschäfts)modelle im Internet zu kopieren, und ähnliche Systeme zu launchen. Knol (kurz für Knowledge) wurde schon Ende 2007 als Konkurrenz zu Wikipedia angekündigt, nun wurde es auch gelauncht.

Anders als bei Wikipedia steht hier nun der Autor im Mittelpunkt, das sichert natürlich eher die Qualität der eingegebenen Daten. Der Editor ist recht brauchbar, auch einen Google Account besitzt man in der Regel schon – denn man hat sicher schon die eine oder anderer Google Applikation in Verwendung.

Artikel stehen per default unter Creative Commons 3.0 License, und wirklich viele sind naturgemäß noch nicht vertreten. Auch wird man sich ziemlich viel einfallen lassen müssen, um dem Platzhirschen Wikipedia Terrain abgraben zu können. Und irgendwie schlägt die Stimmung (auch meine) langsam dahingehend um. dass Google nicht mehr nur als Ideenbringer und Segen, sondern langsam als Bedrohung angesehen wird, da sie sich mittlerweile wirklich in viele Nischen drängen. Für Wikipedia nehme ich mir gerne Zeit und verfasse einen Artikel, für Google jedoch sicher nicht.

Written by DerStern in: Internet |
Jul
17
2008
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wordle.net wordclouds www.derstern.at

Text clouds kann man auch sehr schön online berechnen lassen, unter anderem bei Wordle.net.

Wordle is a toy for generating “word clouds” from text that you provide. The clouds give greater prominence to words that appear more frequently in the source text. You can tweak your clouds with different fonts, layouts, and color schemes. The images you create with Wordle are yours to use however you like. You can print them out, or save them to the Wordle gallery to share with your friends.

Written by DerStern in: Internet |
Jul
16
2008
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Facebook im Dienste der Wissenschaft: Social Media Anwendungen zur Analyse des US-Wahlkampfes 2008

Presseinformation | 16. Juli 2008

(Wien, 16. Juli 2008). Facebook, die Networking-Plattform mit mehr als 80 Millionen aktiven Mitgliedern, bietet beachtliches Potential für wissenschaftliche Projekte. Ein Team österreichischer Forscher hat dieses Potential erkannt und zwei innovative Anwendungen für diese Plattform entwickelt. Facebook User können damit für ihren bevorzugten Kandidaten im US-Wahlkampf stimmen beziehungsweise am zugehörigen Sentiment Quiz
teilnehmen, einem interaktiven Spiel in der Tradition von „Games with a Purpose“.

www.ecoresearch.net/election2008/facebook

„Games with a Purpose“ lösen spielerisch Probleme, die in dieser Form von Computern (noch) nicht automatisch bewältigt werden können. Solche Anwendungen liefern neben ihrem Unterhaltungswert für die Spieler auch wertvolle Daten für wissenschaftliche Fragestellungen. Sentiment Quiz Teilnehmer spielen mit ihren Freunden und anderen Facebook-Benutzern und bewerten Sätze aus einem umfangreichen Online-Archiv bezüglich ihrer positiven oder negativen Aussagen. Echtzeit-Statistiken dokumentieren den Spielverlauf: Für übereinstimmende Antworten vergibt das System Punkte, unterschiedliche Bewertungen haben Abzüge zur Folge.

Prof. Arno Scharl vom Institut für Neue Medientechnologie der MODUL University Vienna erläutert die zugrundeliegende Motivation: „Ziel ist es, Nutzer von Plattformen wie Facebook für diese Art von wissenschaftlichen Untersuchungen zu begeistern. Neben der Optimierung von Methoden zur automatischen Unterscheidung positiver und negativer Inhalte ist es uns möglich, die Diffusion von Information in sozialen Netzwerken zu analysieren.
Darüber hinaus erhoffen wir uns Erkenntnisse in Bezug auf sogenannte Hostile Media Effects, das heißt die unterschiedliche Wahrnehmung und Interpretation von Medien-Berichten abhängig von der politischen Einstellung des Lesers“.

Beide Facebook-Anwendungen sind Teil des US Election 2008 Web Monitors – eine Initiative des IDIOM-Projektes (www.idiom.at), die Trends und Zusammenhänge im laufenden US-Wahlkampf aufdecken soll. Die wöchentlichen Statistiken basieren auf der Analyse von mehr als 800.000 Web-Dokumenten; eine leistungsfähige Suchmaschine erlaubt den direkten Zugriff auf diese Dokumente und verdeutlicht Zusammenhänge mittels visueller Verfahren.
Das Projekt wird durch die Programm-linie FIT-IT Semantic Systems gefördert (www.fit-it.at). Zu den Partnern zählen die MODUL University Vienna, Wirtschaftsuniversität Wien, Technische Universität Graz sowie die Industriepartner Gentics Software, PRISMA Solutions und die Österreich-Werbung.

Facebook ist ein eingetragenes Warenzeichen des Unternehmens Facebook Inc., mit deren Plattform Entwickler Anwendungen erstellen und über 80 Millionen registrierte Benutzer erreichen können.

Web Site — www.ecoresearch.net/election2008/facebook
Bildmaterial — www.ecoresearch.net/election2008/download

Kontakt: Prof. Arno Scharl
MODUL University Vienna
Institut für Neue Medientechnologie
Am Kahlenberg 1, 1190 Vienna, Austria
scharl@modul.ac.at
www.modul.ac.at/nmt

Medienecho:

http://derstandard.at/?url=/?id=1216034909476

http://science.orf.at/science/news/152059

Written by DerStern in: Beruflich, Internet, Software Tipps |
Jul
14
2008
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Review: ASUS Pundit2-M2A690G – oder wie man Kunden verärgert

Auf der Suche nach einem kleinen Rechner für dies und das bin ich auf ein Asus Barebone gestoßen: ASUS Pundit2-M2A690G Booksize Barebone (Sockel AM2, PC2-5300U DDR2) (genauere Informationen hier). Barebone bedeutet in diesem Fall, dass nur mehr Speicher, Prozessor und Laufwerke (Festplatte und bei Bedarf DVD Brenner o.ä. ) installiert werden müssen. Der Preis von knapp 110 Euro stimmt fröhlich, aber auch nachdenklich – was darf man für diesen Preis erwarten?

Die technische Seite des Geräts wurde schon hinreichend beleuchtet, auch als HTPC scheint er sich zu eignen. Ausgiebig Schnittstellen wie seriell (heute schon eher selten, aber noch oft gebraucht), Firewire und sogar HDMI sind bereits an Bo(a)rd, eine Radeon 1250 reicht zum Arbeiten sehr gut aus, und aktuell niedrige Hardwarepreise für AMD X2 Prozessoren und DDR2 Speicher tun das Übrige.

Das Gerät an sich ist auch im Wesentlichen ohne Fehl und Tadel. Natürlich wird es darin ein wenig heißer als in großen gut belüfteten Gehäusen, auch ist es nicht wirklich lautlos, bleibt aber im Rahmen.

Was mich aber wirklich stört, ist die unfassbare Unprofessionalität was das “Rundherum” angeht, damit meine ich konkret Software und Handbuch – ASUS steht schon länger nicht mehr für 100% Zufriedenheit, dafür haben sie sich im Bereich Grafikkarten und auch Notebooks schon zu viel geleistet.

(more…)

Written by DerStern in: News |
Jul
08
2008
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Twitter.com

Gewisse Hypes rund um das Internet kann ich nicht wirklich nachvollziehen – Twitter.com ist einer davon. Man schickt kurze Statusmeldungen über seinen aktuellen Ort oder die Tätigkeit, die man gerade ausübt, Gedanken etc. an Twitter.org, und alle “Followers” bekommen dann dieses Update.

Genauso kann man anderen Twitter Benutzern folgen (und wird damit zum “Follower”). Man könnte das also auch als eine Art “Doing” interpretieren, wobei man durch die History dann je nach Umfang der persönlichen Berichterstattung schon zum gläsernen Menschen avancieren könnte.

Twitter is for staying in touch and keeping up with friends no
matter where you are or what you’re doing. For some friends you might
want instant mobile updates—for others, you can just check the web.
Invite your friends to Twitter and decide how connected you want you to
be.

How does Twitter work?

When you send in a mobile text (SMS), Twitter sends it out to your
group of friends and posts it to your Twitter page. Your friends might
not have phone alerts turned on so they may check your web page
instead. Likewise, you receive your friends mobile updates on your
phone.

Da man sich aber erst ein Urteil über Technologien bilden soll, wenn man diese auch ausprobiert hat, bin nun auch ich unter https://twitter.com/hstern erreichbar.Wie auf jeder Plattform finden sich auch hier einige Leute, die man auch so kennt, mal sehen, wie sich die Sache entwickelt.

Für mich sind ohnehin die APIS und die Möglichkeiten, die man mit diesen frei zugänglichen Doing-Sammlungen hat, viel interessanter als der minutiöse Status meiner Bekannten und Freunde.

Written by DerStern in: Internet |

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