Apr
15
2008

Geospatial Web – The dark side..

Immer wieder werden nützliche Tools veröffentlicht, die zum Beispiel Google Maps dazu benutzen, Informationen auch nach örtlichen Kriterien geordnet verfügbar zu machen. Es war wohl aber nur eine Frage der Zeit, bis auch fragwürdige Ideen umgesetzt werden würden.

Auf http://www.rottenneighbor.com/ kann man seine Nachbarn denunzieren und die Adresse direkt in Google Maps kennzeichnen. Unter dem Deckmantel “find your dream neighborhood” und “find and post good and bad neighbors by searching your desired area” finden sich dann Posts wie:

If we would have known the character of these
people before they bought the house, we would have gotten together and
bought the house just to keep them off of our block.

Aufgepeppt wird dieser moderne Pranger noch mit der Möglichkeit, Fotos des betreffenden Nachbars einstellen zu können. Gute Nachbarn kann man auch “markieren”, diese machen aber nur einen einstelligen Prozentsatz aus.

Link zur Thematik bei wienerzeitung.at

Wien. (rs) Es sind kleine rote Punkte auf einer
Google-Earth-Karte, die die Bösen ausmachen. Menschen, die bis früh am
Morgen auf ihrer quietschenden Geige üben, Liebespaare, deren Stöhnen
man auch noch zwei Blocks weiter hört oder auch Hundebesitzer, denen es
nichts ausmacht, wenn das Geschäft plötzlich in einem fremden Vorgarten
verrichtet wird.

Written by DerStern in: News |

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